Positur des Modells, unangemessene Situationen für Maler sowie Modelle

Benötigt der Maler ein Modell?

Im unten stehenden Textauszug von Spiegel-online, einem Text von Almut Steinecke,  ist das eigentlich Wesentliche in einem Zitat enthalten, hier als fettgedruckt gekennzeichnet.

Alle weiteren Schilderungen sagen wenig aus.

 

Die Studentinnen Anna, 25, und Angelika, 32, posieren an der Kunstakademie Düsseldorf. Splitternackt. Der Job ist anständig bezahlt, aber ziemlich anstrengend. Gerade bei den scheinbar simplen Positionen könne “eine Minute zur Hölle werden”, sagt Anna.

Noch ist die Scham da, aber nicht mehr lange. Angelika kennt dieses Wechselbad der Gefühle. “Das vergeht, sobald ich oben bin”, sagt sie. Ganz allein auf dem Podest, auf das die Studentin gerade klettert, Position einnimmt - und sich entspannt. Jetzt ist Angelika in die Rolle der Muse geschlüpft. Und da macht es ihr nichts mehr aus, splitternackt zu sein.

Angelika Schmidt, 25, studiert in Bochum Russisch und Musik. Wie viele Studenten jobbt sie nebenbei. Doch womit, das erzählt sie nur wenigen Kommilitonen: Angelika posiert als Aktmodell für die Zeichenklasse der Kunstakademie Düsseldorf.

  • Foto: Michael Godehardt

So wie heute. Es ist Freitagvormittag kurz nach 10 Uhr, die Sonne betupft die hohen Wände der Werkstatt für Aktzeichnen im ersten Stock. Auf dem Boden rollen Stifte und Pinsel, neben Farben in Tuben türmen sich Rollen aus Papier. Sechs Erstsemester des Studiengangs “Freie Kunst” stehen vor Staffeleien oder sitzen auf Stühlen mit eingebautem Pult. Die Studenten bilden einen Halbkreis um das Modell in der Mitte und zeichnen dessen Pose ab: Angelika stützt sich auf die Kante eines Sofas.

Die Studentin hat beide Arme parallel nach hinten abgestützt, ihren Oberkörper biegt sie nach oben durch, sie hält das rechte Bein nach vorn ausgestreckt, so dass die Zehenspitzen den Boden berühren. Den linken Oberschenkel hat sie parallel zum rechten, jedoch winkelt sie die linke Wade seitlich nach außen weg und bettet den Spann ihres linken Fußes abgespreizt ins Sofa.

In dieser unbequemen Position verharrt Angelika jetzt schon neun Minuten. Regungslos. “Es macht mehr Spaß, wenn die Posen nicht immer so langweilig sind”, sagt Angelika. Nur das Ausziehen vorher, verhuscht in einer Ecke des Raumes, sei etwas krampfig, meint Angelika: “Außerhalb des Podestes ist es nicht normal, nackt zu sein.” In Pose spüre sie aber die Nacktheit nicht, weil sie Teil einer Inszenierung sei.

Regie führt Arnim Tölke, 43. Der Lehrbeauftragte der Kunstakademie betreut die Zeichenkurse. Er achtet darauf, dass eine Pose nie länger als maximal 15 Minuten dauert, “es soll sich so wenig Muskelanspannung wie möglich einstellen”, sagt Tölke, der auf einem Stuhl neben dem Podest sitzt, im Mundwinkel eine glimmende Zigarre, in der Hand das Handy mit der Stoppuhr.

Am liebsten seien ihm angehende Tänzer als Modell, wie Ballettstudenten aus dem benachbarten Essen. “Tänzer kennen ihre Grenzen am besten, bei denen knackt’s sowieso schon überall, die wissen, was sie belasten können und was nicht.”

Wenn man den Job schon so lange macht wie Angelika, weiß man das auch. Die Studentin ist vor vier Jahren für eine Freundin eingesprungen. Für 45 Minuten mit drei wechselnden Posen bekommt sie an der Akademie zehn Euro, weil sie aus einer benachbarten Stadt kommt, gibt’s noch mal zehn Euro für die Anfahrt.

“Für einen Studentenjob ist das gut bezahlt”, findet Anna Tatarczyk, Germanistikstudentin aus Düsseldorf. Noch ist die 32-Jährige angezogen, aber gleich löst sie Angelika ab, denn in Düsseldorf stehen immer mindestens zwei Studenten Modell pro Kurs. Ihre Umwelt reagiere aber bisweilen pikiert. Annas Eltern zumindest waren empört, als die Studentin von ihrem neuen Nebenjob erzählte, auf den sie durch einen Aushang an der Uni gestoßen war. “Ich bin in Polen geboren, bin streng katholisch aufgewachsen”, sagt Anna. Durch die Köpfe ihrer Eltern surrten unschöne Szenen, in denen sich arglose Mädchen vor halbseidenen Fotografen entblößen.

Doch an der Hochschule geht es nicht um Voyeurismus oder Erotik. “Ich bin hier nicht die Porno-Queen”, plaudert Angelika vom Podest, “sondern ein Anschauungsobjekt der Kunst” - das ganz schön ins Grübeln kommt, während es stillhält. “Da oben denke ich über tausend Kleinigkeiten nach. Was ich nachher einkaufen gehe, dass ich noch meine Mutter anrufen muss. Manchmal höre ich auch nur auf die Geräusche im Raum.”

“Noch zwei Minuten”, ruft der Lehrbeauftragte und nimmt einen Zug von seiner Zigarre. Die Dauer der Posen ist mit Absicht begrenzt, damit die Schüler unter zeichnerischen Zugzwang geraten. “Jeder soll einen freien Strich, sein eigenes, abstraktes Prinzip entwickeln, offen für das, was ihm aus der Pose entgegenkommt“, erklärt Tölke. “Man pingelt nicht, man macht einfach - zwei-Minuten-Posen sind die Besten”, sagt Kursteilnehmer Peter, 25.

Das ist Anna noch nie passiert. Sie findet den Job vor allem deshalb anstrengend, weil die Gedanken so viel wandern können. “Für meine letzte Hausarbeit über Wittgensteins Sprachphilosophie war das hilfreich. Aber bei Liebeskummer ist das Horror.”

Für mich stellt sich die Frage, ob wir als Maler wirklich Modelle benötigen, und warum die Kunstakademien so zeitvergessen an diesem, wie mir scheint, Anachronismus  festhalten.

Die Problematik des Malers ist der Umgang mit Stille, seine Aufgabe Selbstreflektion im Anderen, Weltreflektion, Seinsreflektion, nicht das Abmalen des Bekannten. Es gibt keinen nackten Körper mehr, denn alle Körper sind stets nackt. Siehe Prof. Gottfried  Bammes. Sehe ich einen bekleideten Menschen, so ist er, ist mein Auge geschult, bzw. mein Sehen geschärft, gleichwohl unbekleidet, und ist er dies, erfasse ich sein Wesen fast ungewollt. Verkleidung ist wegzulassen, ebenso wie Klamauk und Süßigkeit.

Mehr als ein Modell braucht der Maler eine gute Musikanlage, fehlende Nachbarn, ein oder mehrere Rauschmittel, eine gewisse Unabhängigkeit von der Banalität des Alltags.

Sicher gibt es auch Maler, die all dem dennoch ein Modell vorziehen.

Dennoch gibt der oben gedruckte Artikel viel von der Profanität und der fehlenden Kommunikation und dem fehlenden inhaltlichen Zusammenhang zwischen Maler und Modell wieder. Die Situation profan wie die des Einkaufens an der Tanke. Im übrigen schockiert mich die Modellbezahlung an der Akademie.

Solange es keinen inhaltlichen Zusammenhang zwischen der Arbeit des Posierens und der des Zeichnens oder Malens gibt, also solange es nur ein Scheinzusammenhang ist, ein künstlerischer Aktionismus und eine Modellgewohnheit aus Phantasielosigkeit, solange es so ist, sollten beide, Modell und Maler darauf verzichten, sich dieser Situation auszusetzen.

Es gibt diese süßlichen Legenden, Maler und Modell, Muse und Maler usw. Alles Schnee von gestern, und wahrscheinlich war es dies schon immer. Vermutlich wollten die Maler vor allem etwas Gesellschaft bei ihrem einsamen Tun. Warum aber machten es die Modelle?

Gut finde ich, wie Jörg Immendorff sich zu diesem Thema inszenierte, siehe Foto:

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Foto: unknown

Er beschreibt in seiner Selbstdarstellung die Beziehung Maler und Modell sofort als eine künstliche Situation, ironisch und als Situation der Atelier und der Selbstbeschreibung und nicht als Situation der Arbeit, damit bezieht er Stellung zum Anachronismus der Arbeitsbeschreibung: Maler und Modell, schon erst recht Maler und Muse.

Wenn Muse, wenn Modell, dann nur in Form von Interpretation, Übertragung und Vorschüssen auf die weiße Leinwand eines neu zu der Persönlichkeit des Künstlers hinzukommenden Menschen als Kommunikationspartner.

Das wusste  Jörg Immendorff natürlich. Selbstverständlich wußte dies  Pablo Picasso ebenfalls, auch er ging in seiner Arbeit ironisch mit dem Begriff Maler und Modell um, zynisch bisweilen, da er wußte, dass der Maler immer die volle Verantwortung für diese Veranstaltung übernehmen muss, während das Modell sich fast beliebig vergibt und es ihm meistens auch egal ist, wie es dargestellt wird, was sich darin zeigt, dass gewisse Eitelkeiten einige, wenn auch fragwürdige Wiedererkennung fordert.

Maler und Modell, das ist ein derartiger Kitsch wie das vietnamesische Mädchen, dass sich in den amerikanischen Soldaten verliebt ( Zuzie Wong Zb ) usw.

Maler und Modell, das kann auch anders aussehen:  Hans Hartung, der mit dem Rollstuhl über die ausgerollten Leinwände jagt,  Salvador Dali, der seinen Schildkröten Schühchen anzieht und sie durch die Farbe laufen lässt,  Jules Pascin, der es krachen lässt mit seinen Modellen, einfach weil ihm vermutlich der ganze Unsinn des Modellmalens bewußt war usw.

Ein Maler braucht eigentlich kein Modell.Er hat ja sein Denken und seine Imagination. Er braucht kein Modell, er braucht Stimulation, um Übertragungen zu ermöglichen. Hier geht es weniger um Tatsächlichkeiten, sondern um Möglichkeiten, daher ist dem Maler alles Modell und somit gleichzeitig nichts Modell, da der Begriff Modell unzureichend ist, sowie Situation Maler und Modell immer für beide unangemessen bleibt.

Das Modell ist keine Sache und der Maler kein Dienstleister für irgendwelche Eitelkeiten, ebensowenig für beschönigenden Außenseiterkitsch  , Alltagsverzerrung und soziale Kumpanei im Sinne des bürgerlichen Verständnis.

Das Modell und der Maler als Liebhaber, das ist nur der erhöhte Kitsch der ganzen geistlosen  Legende.

Malerei ist Psychologie, Philosophie, Sexualität und Musik in einem einzigen und permanenten Vorgang, also frei von Einzelgeschichten und frivolen Episoden, die so langweilig wie auswechselbar sind.

Wenn man sich freiweillig in die Banalität der Maler-Modell- Situation begibt, hat man keinen Anspruch auf Wahrheit und erst recht keinen auf ein gutes Ergebnis, man hat lediglich Anspruch auf Langeweile und Leere.

Ein Maler arbeitet immer, daher braucht er kein Modell, denn alles ist ihm Modell. Sein bestes Modell ist sein eigener Kopf. Sein Denken erweitert jede Modellmöglichkeit.

Jeder Mensch, so vermute ich, jeder Mensch, selbst der, der nicht künstlerisch arbeitet, hat ein ganzes Programm von Genre- Ansichten im Kopf, von den obligatorischen drei Äpfeln mit ein paar Trauben und einer Zitrone bis zu der nordischen oder südlichen Landschaft, den amerikanischen Blocks, dem Donaudelta bishin zu den Tänzerinnen aus Stank Petersburg. Da sollte doch zumindest der künstlerisch arbeitende Mensch einfach nur aus sich selbst heraus arbeiten. Und auf Modelle verzichten, es sei denn, die Modelle sind selbst künstlerisch arbeitende und künstlerisch denkende Menschen. Maler als Modell und Modell als Maler  geht natürlich. Siehe  Camille Pissaro und  Paul Gauguin, vereinigt auf einer Zeichnung. Oder  Camille Claudel und  Auguste Rodin.

Maler und Modell, das ist was Süßes aus dem bürgerlichen Buch der Legenden, mit dem die Maler selbst immer ironisch umgegangen sind und sich nicht um die Folgen gekümmert haben. Sicher, der Fotograf braucht ein Modell, der Maler jedoch nicht. Ebensowenig wie der Schriftsteller oder der Musiker, denn sie brauchen nur Projektionsflächen und Assoziationspersönlichkeiten und Asssoziationswelten.

Ein Maler braucht weder ein Modell noch eine Farbenlehre, denn er hat dies alles  immer schon formuliert in sich selbst.

Natürlich braucht ein Maler auch keine Akademie. Dies wissen selbstverständlich alle Akademieprofessoren und Dozenten. Kunst ist nicht lehrbar.

Die Akademie ist eben wie das Modell eine Projektionsfläche und eine Kommunikationsmöglichkeit, die Akademie wesentlich stärker natürlich als ein Modell, das eigentlich jede Kommunikation ausschliesst.

Gauguin hat die Kunsthistoriker zur Verzweiflung gebracht,  er  machte den Begriff  Modell absurd, indem er Postkarten abmalte und Modelle erfand. Darin aber zeigt sich eigentlich künstlerisches Genie.

Die Erfindung des Modells als authentische , biographische Begegnung und Bedeutung , darin zeigt sich künstlerische Größe, alles andere ist unheilbare Volkshochschulenrealität.

Detlev Foth, Düsseldorf

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Foto: unknown

Konventionelle Maler- Modell, bzw. Lehrer- Studenten- Situation

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Ernst Ludwig Kirchner vertauscht bewusst die Rollen.

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Foto: unknown.

 Hier: Der menschliche Körper inszeniert sich vor künstlichen Modellen.

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Ioana Luca und Detlev Foth inszenieren sich als Atelier-und Künstlerpaar- Lebenssituation dokumentarisch.

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Foto: unknown.

Hier: Arbeitssituation ohne Modelle und ohne Maler.

Der Begriff Akt leitet sich von

dem  lateinischen agere = „handeln“ und „actus“ = „Handlung“ ab. Er bezeichnet also im ursprünglichen Sinne die Darstellung einer Bewegung. Entsprechend wurde der Begriff in der akademischen Malerei des 19. Jahrhunderts für die Positur des Modells als Übergang von einer Bewegung zur nächsten verstanden und eingesetzt. Um die Körperlichkeit des Menschen dabei hervorzuheben wurden die Modelle dabei nackt gemalt.

Um dies zu erreichen musste das Modell während des gesamten Malvorgangs still in dieser Position verharren, wobei häufig Stangen und Hängekonstruktionen zur Fixierung benutzt wurden. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein Croquis-Stil, bei dem Entwürfe vorgemalt oder -gezeichnet wurden und das Modell entsprechend nur etwa halbstündig in einer Position verharren musste. Erst mit Auguste Rodin wurde das Modell in die künstlerische Gestaltung eingebunden, indem es die Stellungen selbst wählte. Erst nachfolgend wurde der Begriff Akt auf jede Form der künstlerischen Darstellung eines unbekleideten Körpers übertragen.

In der französischen Sprache hat sich zudem der Begriff Académie als Bezeichnung für eine Aktstudie oder -zeichnung etabliert. Er stammt ursprünglich vom Italienischen Accademia für eine Gesellschaft und Hochschule, die sich mit der Malerei befasste und dabei besonderen Wert auf die akademische Körpermalerei legte. Die erste Accademia wurde 1563 in Florenz als Accademia del Disegno auf Anraten von Giorgio Vasari gegründet und konzentrierte sich analog zu den Studien von Leonardo da Vinci auf die künstlerische Erforschung von Perspektiven und Proportionen des Körpers. Weitere Kunstakademien wurden in Rom (Accademia di San Luca, 1577) und Bologna (Accademia degli Incamminati, 1583) gegründet. In Paris folgte 1648 die Gründung der Académie royale de peinture et de sculpture mit dem alleinigen Recht auf eine Ausbildung mit lebenden Modellen in Frankreich.

In der Geschichte der Kunst ist der Akt eines der ältesten und vielfältigsten Motive. In der Frühgeschichte wurde der Akt fast ausschließlich als Kultgegenstand geschaffen. Erst die Griechen erhoben den Akt zum selbständigen Kunstgegenstand. Im Mittelalter wurden Aktdarstellungen lediglich für religiöse Motive zugelassen und auch nur dann, wenn die Darstellungen die Nacktheit erforderte. Ein hervorragendes Beispiel ist “die Erschaffung des Adams” von Michelangelo Buonarotti in der Sixtinischen Kapelle. Während dieser Zeit und danach wurden ursprüngliche Arbeiten nicht selten retuschiert um eine allzu detaillierte Sicht des nackten Körpers zu verdecken. Dieses Vorgehen konnte bei den letzten Restaurierungen an den erwähnten Fresken gut nachvollzogen werden. Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer erhoben Aktteilstudien (z.B. Hände) zu eigenständigen Kunstwerken.

Im 19. Jahrhundert wurde die Aktabbildung von der Einschränkung auf religiöse, mythologische oder historische Motive befreit. Dies zeigt sich sehr deutlich in der Werken der französischen Impressionisten wie Renoir, Manet, Degas, die Menschen in ganz normalen Situationen (oftmals in der Natur) darstellten und den Details ihrer Körpersprache nachspürten. Von den Einschränkungen befreit, entwickelte sich der Akt vielfältig in allen Künsten. Dabei beschränkt sich der Akt nicht nur auf die Darstellung des menschlichen Körpers. Die Abbildung des menschlichen Körpers ermöglicht dem Kunstschaffenden die Innere Welt des Individuums auszudrücken: Emotionen, Gefühle, Träume, Ängste und Hoffnungen. Kaum ein anderes Motiv als der menschliche Körper eignet sich so sehr, diese abstrakten Begriffe durch die Kunst zu kommunizieren. Deshalb bleibt die Auseinandersetzung mit dem Akt eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

Der Akt verliert bis heute und in Zukunft nie an Brisanz und Aktualität und übt auf die Künstler eine große Anziehungskraft aus. Immer wieder gelingt es Kunstschaffenden den menschlichen Körper in einer neuen Sichtweise darzustellen. Bis heute loten Kunstschaffende die Grenze des Erlaubten aus und schaffen Kunstwerke, die anfänglich auf Ablehnung stoßen.

http://mappenvorbereitung.wordpress.com/

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